Vereinsgeschichte

 


Der Schützenverein Altengleichen Bremke e.V. wurde 1925 durch den
Tierarzt Dr. Ernst Ahlborn ins Leben gerufen.


Der Name Altengleichen liegt in einer der beiden Gleichener Burgen (Alten- und Neuengleichen) begründet.


(Zeitgenössischer Stich der Gleichener Burgen von Merian (Mitte 17.Jh.); in der Mitte der Alte Gleichen rechts der Neue Gleichen)


Der Gast- und Landwirt Friedrich Heinemann Sen. stellte ein Stück Wiese zur Verfügung. Darauf wurden zwei Schießstände und ein Bunker für die Trefferanzeige errichtet.
Geschossen wurde auf 100m Entfernung mit dem Großkalibergewehr.

Dieser erste Schießstand befand sich auf Bischhäuser Gebiet. So entstand das Kuriosum das der Schützenverein seinen Sitz in Bremke hatte, aber in der Gemarkung Bischhausen geschossen wurde.
Erst 1964 wurde das Gebiet mit dem Schießstand nach Bremke eingemeindet.

 



 

Schützenverein
Altengleichen Bremke
im Jahre 1936

 

 

 Während des 2. Weltkrieges ruhten die Vereinsaktivitäten.


Nach der Wiederaufnahme des Vereinslebens im Jahre 1951 entschloss man sich das Schützenhaus zu bauen. Friedrich Heinemann Sen. stellte den Bauplatz und die Zufahrt zur Verfügung. Das Schützenhaus wurde dann 1954 fertig gestellt. Sportlich erreichte der Verein zahlreiche Erfolge im Einzel- wie Mannschaftsschießen.
Bedingt durch verschärfte Sicherheitsbestimmungen wurde nach 1970 der Schießstand modernisiert und überarbeitet.
Im Jahre 1976 wurden die ersten Schützenschwestern in den Verein aufgenommen, so dass der Verein nun 59 Mitglieder zählte.
Im Jahr 1979, der Verein hatte mittlerweile 79 Mitglieder, wurde beschlossen, einen Aufenthaltsraum, eine Luftgewehrhalle sowie Toiletten zu erstellen. Bis dahin wurde auf dem Turnboden des Dorfgemeinschaftshauses das Luftgewehrtraining durchgeführt. Die nun optimalen Trainingsbedingungen zeigten Wirkung. Von diesem Zeitpunkt an waren Bremker Schützen in den verschiedenen Klassen bei den Kreis-, Landes- und sogar bei den Deutschen Meisterschaften vertreten.
Ende der 80er Jahre wurde das Auflageschießen für die Alters- und Seniorenklassen eingeführt, um diese Altersgruppe wieder aktiv am Schießen zu beteiligen. Nach kurzer Zeit stellten sich auch hier die Erfolge ein.
Ab Mitte der 90er Jahre war der Verein im Luftgewehrsport die höchstplatzierteste im Kreisschützenverband Göttingen. Größter Erfolg bis hier war die Wettkampfteilnahme in der Verbandsoberliga des NSSV. Die dritthöchste Klasse des Deutschen Schützenbundes.
In dieser Klasse können sich unsere Schützenschwestern und Schützenbrüder seit vielen Jahren hinaus erfolgreich behaubten.

Im Bremker Schützenhaus zeugen viele Pokale und Urkunden von den guten Leistungen der Bremker Schützen.

 

 
 

Gründer und langjähriger
1.Vorsitzender unseres Vereins,

Dr. Ernst Ahlborn

 

Das das Schützenwesen in Bremke eine noch viel ältere Tradition hat als wir heute belegen können, ist aus dem Bericht des Pastors Heinrich Geissel (1791-1821) ersichtlich. Veröffentlicht in der Beilage des Sonntagsbriefes vom 15. Januar 1933 für die Gemeinde Bremke und Ischenrode.

Im Jahre 1799 schreibt Pastor Heinrich Geissel:


„Zu den gewöhnlichen Vergnügen gehören gewisse Volksfeste als Pfingstbier und Schützenfeste oder Freischießen. Ersteres gehört ausschließlich nur für junge unverheiratete Leute, an dem letzteren aber nimmt alles, alt und jung Anteil, wird aber hier nur alle vier bis fünf Jahre gehalten. Nachteiliger Einfluss auf die Moralität ist aber hieran nicht, wenigstens nicht mittelbar zu bemerken."